Blähungen sind für Erwachsene und für Babys gleichermaßen unangenehm. Blähungen können bei Erwachsenen ganz verschiedene Ursachen haben.
Wenn sie wiederkehrend auftreten, ist es an der Zeit, sich genauer damit zu beschäftigen. Bei Babys sind Blähungen in den ersten drei
bis vier Monaten nichts Ungewöhnliches und deuten auch meistens nicht auf Krankheiten hin. Wie beim Erwachsenen, der an Blähungen leidet,
gibt es auch bei Babys Ursachen für die Problematik.
Blähungen beim Erwachsenen können sehr viele Ursachen haben. Zunächst einmal spielen Nahrungsmittel und Genussgifte eine Rolle. Aber
auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress, Angst oder Depression können zu Blähungen führen. Eine gestörte Darmflora nach
Antibiotikagaben oder bei einer Pilzinfektion, Störungen bei den Verdauungssäften oder ernsthaftere Erkrankungen können der Grund
für Blähungen beim Erwachsenen sein.
Blähungen beim Baby können durch ein noch nicht vollständig ausgeprägtes Nervensystem entstehen, d.h. sie vertragen die vielen auf
sie einströmenden Reize nicht gut. Auch ein noch nicht ausgereiftes Verdauungssystem oder eine Milchunverträglichkeit kann dem Baby
ebenso wie seine Empfindsamkeit oder zu viel Luft schlucken Blähungen bereiten.
Generell können einfache Mittel schon Abhilfe schaffen oder zumindest lindernd wirken. Das kann Bewegung nach dm Essen ebenso sein
wie das Auflegen einer Wärmflasche oder das Teetrinken von Anis, Fenchel oder Kümmel. Gleichzeitig ist es wichtig, genau zu beobachten,
wann Blähungen auftauchen. Es können Essgewohnheiten oder einzelne Nahrungsmittel sein, die unverträglich sind oder bestimmte
Stresssituationen. Auch eine gestörte Darmflora kann solche Blähungsbeschwerden erzeugen. In jedem Fall sind Blähungen Anzeichen
für tiefgehende Geschehnisse im Körper, die ihren Grund in vielen Ursachen haben können, aber auch ganz einfach das Ungleichgewicht
in den Bereichen Körper, Geist und Seele ausdrücken können.
Wenn Blähungen nicht aufhören wollen oder zusätzliche Beschwerden dazu kommen, sollte in jedem Fall der Arzt aufgesucht werden.
Als Fachmann ist er in der Lage, herauszufinden, ob es sich um ernstzunehmende Verdauungsstörungen handelt oder eine Krankheit und
er kann entsprechende Therapien verordnen und einleiten.