Blähungen - wann zum Arzt

Wenn Blähungen wiederholt auftreten, ohne dass bestimmte Nahrungsmittel als Ursachen erkennbar sind, sollte immer ein Arzt
aufgesucht werden. Denn auch ernsthaftere Erkrankungen können Blähungen bewirken. So zählen zum Beispiel Darmverschluss,
Typhus, schwere Leberfunktionsstörungen und entzündliche Darmerkrankungen, Bauchfellentzündung oder Bauchspeicheldrüsenentzündung
und sogar Herzinsuffizienz zu den Krankheiten, die Blähungen bewirken können.
Der Gang zum Arzt ist unbedingt erforderlich, wenn starke Schmerzen und heftige Krämpfe vorliegen und die Beschwerden längere Zeit,
ohne Ursachen erkennen zu können, bestehen bleiben. Zum Arzt sollte auch gegangen werden, wenn Völlegefühl bemerkbar wird, ohne
dass etwas gegessen wurde oder Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust vorliegen. Wenn zu den Blähungen folgende
Symptome auftreten, ist der Gang zum Arzt ebenfalls erforderlich: starke Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und Verstopfung, hart
gespannter Bauch, kolikartige Beschwerden mit starken Schmerzen, Müdigkeit und Schwäche, Fieber.
Hinter diesen Symptomen können schwerwiegende Erkrankungen liegen wie zum Beispiel Magen- und Darmerkrankungen. Dazu zählt auch
das Reizdarmsyndrom und eine Gluten-Unverträglichkeit. Lebererkrankungen und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und
Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder -Allergien wie die Laktoseintoleranz oder Histamin-Intoleranz und Kuhmilch-Allergie
können sich ebenfalls hinter den Blähungen verbergen.
Viele der Krankheiten können heute gut diagnostiziert und sehr gut behandelt werden. Deshalb ist der Gang zum Arzt der beste
Weg zur Gesundung.